Salon.com als Abo-Version
Prominentes US-Onlinemagazin wird kostenpflichtig

Nach sechs verlustreichen Jahren wird das US-Onlinemagazin Salon.com künftig nur noch kostenpflichtige Abonnement-Services anbieten. Wie das Medium am Dienstag mitteilte, will www.salon.com durch diese Entscheidung endlich aus den roten Zahlen kommen.

ddp SAN FRANCISCO. Weitere Hilfe ist auch eine Finanzspritze in Höhe von etwa 3,25 Mill. US-Dollar (7 Mill. Mark) von 15 verschiedenen Investoren. Mit seiner neuen Strategie will das Portal in zwei Quartalen ein ausgeglichenes Ergebnis erreichen. Im Juni hatte Salon.com mitgeteilt, einen Verlust in Höhe von rund 68 Millionen US-Dollar angehäuft zu haben.

Der Wandel kommt sechs Monate nachdem Salon.com seinen Lesern angeboten hatte, für 30 US-Dollar (rund 65 Mark) Monatsgebühr eine werbefreie Site lesen zu können. Dieser Abonnement-Service bot außerdem einige Beiträge, die in der Gratis-Version nicht zu lesen waren. Mittlerweile nutzen nach Angaben von Salon.com bereits etwa 20 000 Leser diese Premium-Dienste. Zurzeit besuchen pro Monat rund 3,8 Millionen User das Portal, das einen Teil seiner Inhalte von anderen prominenten Sites wie CNN oder TheStreet.com erhält.

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