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Salzgitter muss Ex-Vorstandschef Selenz weitere Abfindung zahlen

dpa/afx BRAUNSCHWEIG. Die Salzgitter AG muss ihrem früheren Vorstandsvorsitzenden Hans-Joachim Selenz eine weitere Abfindung von rund 1,5 Mill. DM zahlen. Das hat die Zweite Kammer für Handelssachen des Landgerichts Braunschweig am Mittwoch entschieden. Außerdem hat der ehemalige Manager einen Anspruch auf eine Pension von jährlich 250 000 DM von seinem früheren Arbeitgeber.

Mit seiner Entscheidung gab das Gericht einer Klage von Selenz weitgehend statt. Der Manager vertrat die Meinung, dass die bei seinem Ausscheiden 1999 aus dem Salzgitter-Konzern getroffene Vereinbarung über eine Abfindung von 3,5 Mill. DM gültig sei.

Der Stahlkonzern hatte Selenz lediglich 2 Mill. DM Abfindung bezahlt und die Vereinbarung ansonsten angefochten. Anfechtungsgründe sehe er aber nicht, sagte Richter Frank Pardey. Nach der Urteilsverkündung erklärte Selenz, er sei mit der Entscheidung des Gerichts "weitgehend zufrieden."

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