Samstags nur bis 20.00 Uhr öffnen
Clement bremst weitergehende Liberalisierung

Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) will bei der geplanten Verlängerung der Ladenöffnungszeiten Forderungen nach einer noch weitergehenden Liberalisierung nicht folgen.

Reuters BERLIN. Ein Sprecher Clements sagte, der Gesetzentwurf, den der Minister am Mittwoch im Kabinett vorlegen will, sehe die Ausweitung des Ladenschlusses am Samstag auf 20.00 Uhr von bisher 16.00 Uhr vor. "Das ist die Veränderung", sagte er am Montag. Sowohl Politiker der Grünen, als auch von SPD und auch FDP in den Bundesländern hatten in den vergangenen Tagen eine noch erheblich weitergehende Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten gefordert.

So hatte der Wirtschaftsminister Sachsen-Anhalts, Horst Rehberger (FDP), eine Bundesratsinitiative angekündigt, um die Öffnungszeiten im Handel an Werktagen einschließlich Samstagen auf 24.00 Uhr zu verlängern. Sein SPD-Kollege in Mecklenburg-Vorpommern, Otto Ebnet, sprach sich dafür aus, auch Sonntage nicht unangetastet zu lassen. Grünen-Politiker hatten sich zuvor für eine Verlängerung der Öffnungszeiten an Werktagen auf 22.00 Uhr stark gemacht, wobei dies vor allem in Innenstädten und Ortskernen gelten sollte.

Für eine Ladenöffnungszeit an Samstagen bis 20.00 Uhr hatte sich auch Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) stark gemacht. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will dagegen Widerstand leisten.

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