Samwer: Mobile Angebote werfen in zwei bis drei Jahren Gewinn ab
Mobilfunkportal Jamba wird mit Netzbetreibern zusammenarbeiten

Das Mobilfunkportal Jamba wird künftig mit Netzbetreibern wie etwa der Deutschen Telekom (D1) oder Vodafone (D2) zusammenarbeiten. Damit könnten seine Angebote einfacher über die Telefonrechnung abgerechnet werden, sagte Jamba! -Gründer Alexander Samwer.

ddp MÜNCHEN. Bislang sei es immer noch sehr kompliziert, etwa Handy-Klingeltöne mit Hilfe einer 0190-er Nummer bezahlen zu müssen. Trotz möglicher Verzögerungen beim Start des neuen Mobilfunk-Standards UMTS zeigte Samwer sich zuversichtlich. "Verzögerungen gibt es immer wieder", sagte er. Dennoch würden Angebote, etwa aus dem Bereich Kommunikation und Entertainment, in "zwei, drei Jahren" Gewinn abwerfen.

Zurzeit setze Jamba auf Kurznachrichten (SMS) und das mobile Internet mit dem Standard WAP (Wireless Application Protocol). Der Hauptumsatz werde aber noch mit den SMS-Nachrichten gemacht, fügte Samwer hinzu. Jamba werde weiterhin auf diese "Doppelstrategie" setzen. Wenn etwa jeder Kunde 50 DM im Monat für die mobilen Dienste ausgeben würde, wäre das schon extrem viel. Manche Telekom-Unternehmen würden aber mit mehr rechnen, und sie bräuchten wahrscheinlich auch mehr, um ihren Geschäftsplan zu erfüllen, sagte Samwer mit Blick auf die teure Versteigerung der UMTS-Lizenzen im vergangenen Jahr. Die Jamba AG ist ein gemeinsames Unternehmen für das mobile Internet von debitel, Media-Markt/Saturn und EP:ElectronicPartner.

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