Sanierung endgültig abgelehnt
Großbanken sagen Nein zu Holzmann-Rettung

Dresdner, Hypo-Vereinsbank und Deutsche Bank lehnen die Pläne der Deutschen Bank für eine Sanierung des maroden Baukonzerns ab. Gleichzeitig haben internationale Investmenthäuser ein neues Hilfsangebot unterbreitet.

dpa FRANKFURT/MAIN. Die drei Großbanken Dresdner, Commerzbank und HypoVereinsbank haben den Rettungsplan zur Sanierung des Baukonzerns Holzmann endgültig abgelehnt. Die Entscheidung sei der Deutschen Bank bereits mitgeteilt worden, hieß es am Mittwoch aus den Geldhäusern.

Die bis zuletzt auf dem Tisch liegenden Vorschläge hätten kein "tragfähiges Fortführungskonzept" aufgezeigt, sagte ein Commerzbank - Sprecher. Unter diesen Bedingungen könne man die Pläne der Deutschen Bank "leider nicht weiter unterstützen", ergänzte die Dresdner Bank.

Unterdessen wurde zur Abwehr der drohenden Holzmann-Pleite dem Baukonzern ein neues Hilfsangebot unterbreitet. Internationale Investmenthäuser haben nach dpa-Informationen eine Kapitalspritze in Höhe von 100 Mill. ? angeboten. Die Offerte basiert auf einem Forderungsverzicht auf eine 1998 ausgegebene Wandelanleihe im Volumen von rund 250 Mill. ?. Investmentbanker hatten am Dienstag dem Vorstand dieses Angebot im Namen der Inhaber der Wandelschuldverschreibungen gemacht.

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