Sanierungsprogramm soll voll greifen
Deutz will in diesem Jahr in die Gewinnzone

Der krisengeschüttelte Motorenhersteller Deutz will 2002 schwarze Zahlen schreiben. "Wenn die konjunkturelle Entwicklung in diesem Jahr nicht ganz daneben geht, werden wir die Gewinnzone erreichen", sagte Deutz-Chef Gordon Riske der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ("FAZ").

Reuters KÖLN. Das im vergangenen Jahr aufgelegte beziehungsweise verschärfte Sanierungsprogramm werde 2002 seine volle Wirkung entfalten. Bereits für 2001 könne in Folge höher als erwarteter Einsparungen eine Steigerung des operativen Ergebnisses (Ebit) erzielt werden. Nach Steuern werde allerdings unter anderem wegen der Kosten für die Sanierung erneut ein Verlust anfallen, hieß es.

Der Kölner Traditionskonzern Deutz war vor einigen Jahren unter anderem infolge bilanzieller Machenschaften bei Tochterfirmen ins Schlingern geraten. Allein zur Bedienung von Altlasten wie Pensionsverpflichtungen und Bankschulden müsse der Konzern 44 Mill. Euro entrichten, woraus die "FAZ" den Schluss zog, dass Deutz in diesem Jahr ein Ebit von mehr als 44 Mill. Euro erzielen werde. Im Jahr 2000 hatte Deutz operativ 19,2 Mill. Euro verdient, netto allerdings einen Verlust von 8,9 Mill. Euro verbucht. Die im Börsenindex M-Dax gewichtete Aktie notierte zuletzt bei 2,25 Euro und zählte damit zu den optisch "kleinsten" Werten in dem Kursbarometer für Nebenwerte.

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