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Sanmina beteiligt sich mit 49,9 Prozent an Siemens-Tochter Inboard

rtr MÜNCHEN. Der US Sanmina Corp. -Konzern beteiligt sich mit 49,9 % an der Siemens-Tochter Inboard Leiterplattentechnologie GmbH. Wie Siemens am Mittwoch mitteilte, verbleibe die Mehrheit an der Karlsruher Firma beim Siemens-Bereich Automatisierungs- und Antriebstechnik (A&D). Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Inboard entwickelt und produziert Leiterplatten, die in elektronischen Geräten als Träger von Bauelementen fungieren. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte das Karlsruher Unternehmen den Angaben zufolge einen Umsatz von rund 50 Mill. Euro. In den nächsten drei Jahren wolle Inboard den Umsatz verdreifachen. Dazu seien im selben Zeitraum Investitionen von gut 50 Mill. Euro in den Karlsruher Standort geplant, hieß es.

Sanmina mit Sitz im kalifornischen San Jose wolle mit der Akquisition neue Kundenkreise in Europa ansprechen, hieß es. Inboard-Geschäftsführer Werner Widmann erklärte: "Nun können wir hier in Karlsruhe kräftig weiter investieren und neue Arbeitsplätze schaffen". Die Zahl der Mitarbeiter will das Unternehmen in den nächsten drei Jahren von derzeit 380 mehr als verdoppeln.

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