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Sanofi-Synthelabo bekräftigt nach Gewinnsprung Prognose für 2004

Der Pharmakonzern Sanofi-Synthelabo hat nach einem deutlichem Gewinnsprung im ersten Halbjahr die Prognose vor Sondereffekten aus der Übernahme von Aventis bestätigt. Bis Ende Juni sei der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 1,391 Mrd. € um 25 % auf 1,733 Mrd. € geklettert, teilte das im Eurostoxx 50 notierte Unternehmen am Dienstag in Paris mit.

dpa-afx PARIS. Der Pharmakonzern Sanofi-Synthelabo hat nach einem deutlichem Gewinnsprung im ersten Halbjahr die Prognose vor Sondereffekten aus der Übernahme von Aventis bestätigt. Bis Ende Juni sei der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 1,391 Mrd. ? um 25 % auf 1,733 Mrd. ? geklettert, teilte das im Eurostoxx 50 notierte Unternehmen am Dienstag in Paris mit.

Der Überschuss kletterte von 944 Mill. auf 1,138 Mrd. ? - ein Plus von 21 %. Damit lag das Unternehmen am oberen Ende der Gewinnschätzungen von Aktienanalysten.

21 Prozent Gewinnwachstum

Die Halbjahreszahlen stehen für Sanofi Synthelabo alleine. Die Ergebnisse aus der Übernahme von Aventis seien nicht berücksichtigt. Der bestätigten Prognose zufolge rechnet das Unternehmen beim Gewinn je Aktie vor Sondereinflüssen und Abschreibungen auf immaterielle Güter (Goodwill) von 15 %. Der Umsatz soll auf vergleichbarer Basis in etwa so hoch ausfallen wie 2003. Dieser Prognose liegt ein Eurokurs von 1,25 $ zugrunde.

Zwischen Januar und Juni erwirtschaftete Sanofi Synthelabo einen Gewinn je Aktie vor Sondereffekten und Goodwill von 1,63 ? - und damit 21,6 % mehr als im ersten Halbjahr 2003. Bei konstanten Wechselkursen hätte das Plus 32,8 % betragen. Der Umsatz stieg, wie bereits vor kurzem bekannt gegeben, um 14,3 % (währungsbereinigt +18,9 %) auf 4,46 Mrd. ?.

F & E-Ausgaben Steigen UM 13,4 Prozent

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen um 13,4 % auf 704 Mill. ? und betrugen damit 15,8 % des Umsatzes. Der Erlös der zehn umsatzstärksten Medikamente legte um 20,7 % auf 3,106 Mrd. ? zu. Verkaufsschlager war das Produkt "Plavix", dessen Umsatz um 33,7 % auf 818 Mill. ? stieg. Die höchste Steigerungsrate erzielte "Eloxatin". Hier legte der Umsatz um 40,9 % auf 541 Mill. ? zu.

Analysten erhoffen sich von der am Dienstagnachmittag stattfindenden Telefonkonferenz weitere Einzelheiten zu der am Sonntag veröffentlichten Phase III-Studie über den Wirkstoff Acomblia (Rimonabant), der das Gewicht verringern soll und die Blutfettwerte verbessern soll. Die am Sonntag veröffentlichten Studienergebnisse bekräftigten die bisherige positiven Untersuchungen. Das Medikament soll bisherigen Plänen zufolge 2006 marktreif sein. Analysten sehen für den Wirkstoff ein jährliches Umsatzpotenzial in Milliardenhöhe.

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