SAP führt Gewinnerliste an
Dax-Werte starten leichter in den Handel

Die deutschen Aktien haben am Montag uneinheitlich eröffnet. Der Standardwerte-Index Dax verlor in den ersten Handelsminuten 0,44 Prozent auf 4.604,75 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Am Neuen Markt kletterte der Nemax 50 dagegen um 0,35 Prozent auf 905,20 Zähler. Der Mdax der 70 mittelgroßen Standardwerte sank um 0,26 Prozent auf 4.168,24 Punkte.

Schwächster Wert im Dax waren im frühen Handel die Titel der Allianz. Sie fielen um 1,69 Prozent auf 250,00 Euro. Als Spitzenreiter im Index gewannen die Papiere von SAP 1,46 Prozent auf 132,00 Euro. Das Unternehmen legt am Donnerstag seine Quartalszahlen auf.

Für Commerzbank ging es 0,40 Prozent auf 17,50 Euro aufwärts. In einer vorgezogenen Aufsichtsratssitzung der Bank wird es Medienberichten zufolge heute vor allem um Kostensenkungsprogramme und um personelle Konsequenzen in der Vorstandsriege gehen.

BASF verloren 1,51 Prozent auf 40,45 Euro. Bayer sanken 1,84 Prozent auf 36,27 Euro. Die Aktie hatte in den Tagen zuvor kräftig zugelegt, die aktuellen Verluste seien klar als Gewinnmitnahmen zu erkennen, sagte eine Händlerin in Düsseldorf. Der Pharmakonzern hatte bereits in der vergangenen Woche mitgeteilt, die Produktion des Milzbrand-Bekämpfers Ciprobay ab November um 25 Prozent steigern zu wollen.

Deutsche Bank verloren 0,93 Prozent auf 63,65 Euro. Die Analysten der Credit Swiss First Boston haben die Aktien von 'Buy' auf 'Hold' herabgestuft.

Lufthansa stiegen um 1,11 Prozent auf 11,89 Euro. Die Bundesregierung will der Lufthansa nach einem Pressebericht keine Entschädigung für die Verluste zahlen, die sie durch die Terroranschläge vom 11. September erlitten hat. Das Unternehmen strebt aber einen Ausgleich für die nach den Anschlägen erlittenen Ausfälle und die erhöhten Sicherheitskosten an.

Die T-Aktie sank um 0,62 Prozent auf 17,54 Euro. Die Deutsche Telekom AG kann ihre Preisvorstellung für die Durchleitung von Telefonaten bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) laut Branchenkreisen nicht durchsetzen. Allerdings würden die Preise nicht so stark gesenkt, wie vor einem Jahr geplant.

Insgesamt steht dem deutschen Aktienhandel eine spannende Woche bevor: Allein in den USA werden bis zum kommenden Freitag knapp 200 Unternehmen Quartalszahlen vorlegen. Der Handel werde vor allem von den zahlreich bevorstehenden Quartalsberichten, aber auch von der Furcht vor weiteren Milzbrandfällen und der steigenden Gefahr von neuerlichen Terroranschlägen in den USA geprägt sein, sagte ein Händler am Morgen in Frankfurt.

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