SAP verloren 2,9 %
Schwache US-Vorgaben ziehen Dax nach unten

Die sehr schwachen Vorgaben aus den USA setzen die deutschen Börsen auch am Mittwochmorgen unter Druck. Händler befürchten beim Dax einen Rückgang unter die 5 500er Marke.

ddp/vwd FRNKFURT. Der Deutsche Aktienindex (Dax) verlor bis 9.05 Uhr 0,89 % auf 5 504,31 Punkte. Der Nemax-50 der Wachstumswerte sank um 1,59 % auf 1 288,93 Zähler. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte hatte sich gestern um 2,9 % auf 9 485,71 Punkte reduziert und der Nasdaq-Index um 6,2 % auf 1 673,00 Zähler nachgegeben. Händler befürchteten beim Dax einen weiteren Rückgang unter die 5 500er Marke und auch auch für den Neuen Markt weitere Verluste. Die Vorgaben der Nasdaq seien so schlecht wie sie nur sein könnten, hieß es. Auch der Euro gab nach. Er sank an den Devisenmärkten um 0,28 % auf 0,8951 US-Dollar.

Beim Dax kam es auf breiter Front zu Kursverlusten. Nur fünf Werte tendierten im Plus. Stärkster Verlierer waren zum Handelsauftakt SAP, die sich um 2,92 % auf 106,79 Euro verbilligten. Mehr als 1 % Gewinn verbuchten einzig Deutsche Telekom, die um 1,99 % auf 25,59 Euro stiegen. Gerüchten zufolge will die US-Aufsichtsbehörde die geplante Voicestream-Übernahme durch die Deutsche Telekom unterbinden. Händler erwarteten deshalb positive Impulse für die Aktie.

Am Neuen Markt gerieten ACG mit einem Minus von 13,3 % auf 14,00 Euro am stärksten unter Druck. Die Staatsanwaltschaft Landshut hatte am Dienstag die Geschäftsräume des Chipkartenbrokers durchsucht. Die Aktion war Bestandteil eines europaweiten Ermittlungsverfahrens, bei dem ACG aber selbst nicht beteiligt sein soll. Aixtron sanken um 4,10 % auf 58,50 Euro, D.Logistics büßten 4,09 % auf 30,00 Euro ein. Fester tendierten Heyde, die sich um 5,41 % auf 1,95 Euro verteuerten. Auch die Direktbanken DAB und Comdirect legten zu.

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