SAP ziehen den Dax nach unten
Deutscher Aktienmarkt geht schwächer aus dem Handel

Der Dax hat am Donnerstag vor allem auf Grund starker Kursverluste der Technologiewerte schwächer geschlossen. Der Index verlor rund 1,7 % auf 6 842,11 Zähler. Die Wachstumswerte am Frankfurter Neuen Markt setzten ihre Talfahrt fort. Der Nemax 50 (Performance-Index) schloss mit einem Minus von 4,76 % bei 3 773,84 Zählern. Die Nebenwert-Indizes MDax und Sdax zeigten sich etwas leichter. Der SDax verlor 8,98 auf 3 178,77 Punkte und der MDax 1,05 auf 4&nbsps;906,99 Zähler.

adx/rtr/dpa-afx FRANKFURT. Die Technologiewerte wurden nach Ansicht mehrerer Börsianer von der Warnung vor US-Inflationsgefahren durch die Notenbank Fed belastet. SAP gerieten zudem auf Grund von Zweifeln über das Wachstum der Gewinnmargen und durch eine Herabstufung einer Investmentbank unter Druck, sagten Händler. Im Markt sei man skeptisch, ob die Einführung von Mysap.com zu einer Verbesserung der Gewinnmarge führen werde, hieß es.

Bayer-Zahlen sind den Investoren nicht gut genug

Neben SAP , die 13,82 auf 199,38 Euro verloren (-6,48 Prozent), standen Infineon mit einem Minus von 2,23 auf 46,07 Euro (-4,62 Prozent) unter Druck. Bayer verbilligten sich um 1,62 auf 49,63 Euro (-3,16 Prozent), obwohl das Unternehmen nach Einschätzung von Analysten wie erwartet positive Zahlen für die ersten neun Monate vorgelegt hatte.

Einen deutlichen Kursrückgang verbuchten auch die Aktien der Deutschen Telekom. Händler führten das Minus auf die Entscheidung der Regulierungsbehörde zurück, wonach die Telekom vom 15. Dezember an keine Mengenrabatte mehr für Verbindungsminuten in das Internet anbieten darf. Die Aktie gab um 2,52 Prozent auf 40,25 Euro nach.

Auf der Gewinnerseite standen Schering , die 2,55 auf 68,65 Euro zulegten (+3,86 Prozent). Degussa-Hüls verteuerten sich um 0,39 auf 34,08 Euro (+1,16 Prozent) und Dresdner Bank um 0,50 auf 50,20 Euro (+1,01 Prozent).

Der Neue Markt der Frankfurter Wertpapierbörse verlor deutlich. Der Nemax-50-Performance-Index verschlechterte sich auf 3 773,67 Zähler und notierte damit um rund 4,8 Prozent unter seinem Vortagesschluss.
Deutliche Einbußen verzeichneten das Filmunternehmen Intertainment mit einem Minus von 8,12 auf 20,45 Euro (-28,42 Prozent). Pixelpark verloren 9,28 auf 43,80 Euro (-17,48 Prozent) auf Grund von Marktgerüchten um einen möglichen Anteilsverkauf des Bertelsmann-Konzerns. Teleplan verbilligten sich um 6,00 auf 30,20 Euro (-16,57 Prozent).

Zu den wenigen Gewinnern zählten Telegate , die sich um 4,09 auf 85,15 Euro verteuerten (+5,05 Prozent). Highlight gewannen 0,56 auf 13,35 Euro (+4,38 Prozent) und Teldafax 0,06 auf 4,82 Euro (+1,26 Prozent).

Die Nebenwerte zeigten sich etwas leichter. Deutlich schwächer notierten Spar mit einem Minus von 0,19 auf 2,40 Euro (-7,34 Prozent). Gestern hatte der Konsumwert noch zu den Gewinnern gehört. Continental büßten 0,84 auf 17,40 Euro ein (-4,61 Prozent). Mehrere Bankhäuser hatte ihre Anlageempfehlung für die Papiere des Automobilzulieferers nach Vorlage der Neun-Monatsergebnisse gesenkt.

Der Eurokurs sank. Die Europäische Zentralbank stellte den Referenzkurs am Mittag in Frankfurt am Main bei 0,8569 $ fest. Das waren 0,0027 $ weniger als am Vortag. Gegenüber der D-Mark verteuerte sich die amerikanische Währung von 2,2753 auf 2,2824 DM.

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