Sarotti, Sprengel und Alpia könnten an Barry Callebaut gehen
Gerüchte über Stollwerck-Verkauf verdichten sich

Die Spekulationen über einen Verkauf des Kölner Traditionsunternehmens Stollwerck an den Schweizer Schokoladen- Hersteller Barry Callebaut verdichten sich.

dpa KÖLN. "Gespräche mit einem Unternehmen gibt es. Aber wir haben uns entschlossen, keine weiteren Einzelheiten bekannt zu geben", sagte Bernhard Pfaff von der Stollwerck AG am Montag. Sollte es eine "positive" Beendigung der Gespräche geben, werde die Öffentlichkeit informiert, hieß es. Zuvor hatte das Schweizer Unternehmen Gespräche mit den Kölnern bestätigt. ´

Von seinem ursprünglich 95-prozentigen Anteil an dem Unternehmen hatte Großaktionär Hans Imhoff senior rund 30 Prozent auf eine gemeinnützige Stiftung übertragen. Nun gehe es um den kompletten Verkauf des restlichen Imhoff-Aktienpaketes von 65 Prozent, berichtete die "Süddeutsche Zeitung". Größte Chancen hat dem Blatt zufolge die Schweizer Barry Callebaut in Zürich, der weltweit größte Hersteller von Industrieschokolade.

Die Stollwerck AG steigerte im vergangenen Jahr vor allem wegen eines erfolgreichen Auslandsgeschäfts den Umsatz um 4,7 Prozent auf 750,6 Millionen Euro. Der Überschuss kletterte nach dem Verkauf der Osteuropa-Gruppe von 15,9 Millionen Euro auf 66,3 Millionen Euro. Der Marktanteil in Deutschland unter anderem mit den Marken Sarotti, Sprengel und Alpia stieg nach Angaben des Unternehmens von 12,8 auf 13,5 Prozent.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%