SAT.1 auf Platz zwei im werbefinanzierten Privatfernsehen
Axel Springer Verlag: Zeitungshaus mit Fernsehinteressen

dpa BERLIN. Der Axel Springer Verlag, Berlin, ist das größte europäische Zeitungshaus und zugleich vom Anfang an beim deutschen Privatfernsehen dabei. An dem 1985 gestarteten Fernsehsender SAT.1. hält der Konzern heute 41 Prozent.

SAT.1 liegt mit Brutto-Werbeeinnahmen von mehr als 3 Mrd. DM auf dem zweiten Platz im werbefinanzierten Privatfernsehen. Der Sender buchte 1999 ein Jahresergebnis von 50,9 Millionen DM.

Der Springer-Konzern erzielte 1999 einen Umsatz von 5,21 Mrd. DM und einen Gewinn von 295 Mill. DM. Geschäftsfelder sind neben den Zeitungen, Zeitschriften und Buchverlagen auch Teletext, Onlinedienste, Internet und Fernsehproduktionen. Bei den neuen Medien konzentriert man sich auf die Produktion von Inhalten.

Springer stellt in der TV-Produktionsgruppe Multimedia Fernsehdokumentationen und Fernsehserien her. Die Schwartzkopff TV- Productions GmbH ist im Talkshow-Geschäft tätig. TV NEWS startete im Januar die Auftragsproduktion "24-Stunden-Reportage". Ebenfalls seit Jahresanfang beliefert und produziert die Mehrheitsbeteiligung GRB Entertainment Inc. im kalifornischen Studio City die Inhalte der Reality-TV-Show "Echt Wahr" bei SAT.1.

Die Jahre bei SAT.1 waren lange geprägt von Auseinandersetzungen mit dem Münchener Medienunternehmer Leo Kirch, der dort zunächst Minderheitseigner war und heute 59 Prozent hält. Kirch hat seinen Anteil am Axel Springer Verlag selbst im Laufe der Jahre auf 40 Prozent aufgestockt.

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