Satellitennutzung für Unternehmen
Milliarden-Verträge bei Gipfeltreffen unterzeichnet

Deutsche Unternehmen können nach Abschluss der Verträge in Weimar russische Satelliten nutzen.

Reuters WEIMAR. Deutsche und russische Unternehmen haben bei den deutsch-russischen Konsultationen in Weimar Geschäftsverträge im Wert von rund 1,5 Milliarden Euro abgeschlossen. Die deutschen Vertragspartner sind nach Angaben des Ostausschusses der deutschen Wirtschaft unter anderem die IKEA Deutschland GmbH, die Debis International Trading sowie die AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft.

Desweiteren wurde eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit bei der Einführung moderner Technologien in der medizinischen Industrie Russlands unterzeichnet. Zudem hätten sich die Partner drauf verständigt, dass deutsche Unternehmen russische Satelliten nutzen könnten, teilte der Ostausschuss weiter mit.

Wirtschaftsfragen sind ein Schwerpunktthema der zweitägigen deutsch-russischen Konsultationen in Weimar. Am Mittag wollen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und Russlands Präsident Wladimir Putin nach Angaben von Schröders außenpolitischem Berater Dieter Kastrup die Lösung des so genannten Transferrubel-Streits bekannt geben. Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

Bei dem Streit geht es um russische Schulden gegenüber der ehemaligen DDR in Höhe von 6,4 Milliarden Transferrubel. Der Transferrubel war die Verrechnungseinheit zwischen den früheren Ostblock-Staaten. Strittig war vor allem die Bewertung dieser Schulden in aktueller Währung wie Dollar oder Euro. Einem Zeitungsbericht zufolge soll Deutschland offenbar weniger als eine Milliarde Dollar aus diesen Schulden zurückbekommen. Das ist nur ein Bruchteil der Gesamtsumme.

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