Sato startet an zweiter Position
Schumacher erobert Pole Position

Michael Schumacher will seine Führung im Gesamtklassement der Formel 1 weiter ausbauen. Beim Großen Preis von Europa startet der Weltmeister aus der ersten Startreihe.

HB BERLIN. Michael Schumacher will beim Großen Preis von Europa wieder auf die Erfolgsspur einbiegen. Einen Woche nach seinem Unfall in Monaco erkämpfte sich der sechsfache Formel 1-Weltmeister auf dem Nürburgring die Pole Position für das Rennen am Sonntag.

In 1:28 Minuten absolvierte der Titelverteidiger am Samstag seine Qualifikationsrunde und holte zum insgesamt 60. Mal in seiner Karriere den ersten Startplatz. «Es gibt keinen schöneren Platz, ein Rennen anzugehen», so Schumacher.

«Nur ein paar Tage nach dem Unfall wieder in den Rhytmus zu kommen und ins Auto steigen zu können, ist eine gute Therapie», sagte Schumacher nach dem Qualifying. Dabei gibt der «Heim-Grand-Prix» dem Kerpener zusätzliche Motivation. «Wenn alles gut läuft, hoffe ich, meine Fans mit einem Sieg beschenken zu können.»

Hinter dem mit 50 Punkten die Formel 1 anführenden Schumacher war der Zweite Takuma Sato auf BAR-Honda in 1:28:986 Minuten ebenso deutlich langsamer wie der Italiener Jarno Trulli im Renault (1:29:135).

Sehr unzufrieden zeigte sich Juan-Pablo Montoya. Der Kolumbianer konnte sich nicht für einen vorderen Platz qualifizieren. «Wir sind einfach nicht schnell genug. Alles muss verbessert werden. Alle anderen haben sich verbessert, wir nicht. Wir kämpfen mit der Balance. Ich hoffe, wir bekommen ein paar Punkte mit.»

Montoya hatte etwas mehr als eine Sekunde Rüstand auf Michael Schumacher. Der Kolumbianer, der in Monaco in den Unfall mit dem Weltmeister verwickelt war, startet vom achten Platz. Ein Platz dahinter geht Montoyas Teamkollege Ralf Schumacher (1:29.459 Minuten) in das Rennen.

Während Montoya seine Qualifikation immerhin seine Qualifikation beenden konnte, wurde David Coulthard einmal mehr enttäuscht. Ein Motorschaden an seinem McLaren-Mercedes im ersten Qualifying beendete die Versuche des Schotten vorzeitig. Der deutsch-britische Rennstall verzichtete dann auf die zweite Qualifikation.

Recht zufrieden zeigte sich Nick Heidfeld. «Gestern hatten wir noch Probleme, heute lief es deutlich besser. Wir haben seit den letzten Rennen Fortschritte gemacht. Heidfeld geht am Sonntag vom 14. Platz aus ins Rennen.

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