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Saudi-Arabiens Wille zu Förderausweitung lässt Öl-Preise sinken

Die Bereitschaft Saudi-Arabiens, eine Ausweitung der Öl-Förderung des OPEC-Kartells zu unterstützen, hat die Preise für den Rohstoff an den internationalen Märkten sinken lassen.

afp LONDON. In London kostete ein Barrel (rund 159 Liter) am Freitagvormittag für die Nordsee-Referenzsorte Brent noch 33,85 Dollar (76,30 Mark). Am Donnerstag war dort noch ein neues Zehn-Jahreshoch von 34,55 Dollar erreicht worden. Der saudische Thronfolger Abdullah ben Abdel Asis hatte beim UN-Millenniumsgipfel in New York nach Angaben von US-Präsident Bill Clinton versichert, sein Land werde sich bei dem Treffen der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) am Sonntag in Wien für eine Förderausweitung stark machen. Saudi-Arabien ist der größte Öl-Exporteur der Welt.

Saudi-Arabiens Öl-Minister Ali el Nuaimi erklärte zudem, sein Land werde "das seinige tun", um den Öl-Preis wieder in ein Preisband von 22 bis 28 Dollar zu drücken. Allerdings müssten auch die Industriestaaten das ihrige für sinkende Preise tun. Die OPEC wirft den Abnehmerstaaten vor, Öl durch überhöhte Steuern und Abgaben künstlich zu verteuern.

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