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SCH will Übernahme von Abbey National nach Hbos-Rückzug beschleunigen

Nach dem Rückzug der britischen Großbank Hbos aus dem Rennen um die Abbey National Bank will die Banco Santander Central Hispano (SCH) die Übernahme früher als bisher unter Dach und Fach bringen. An Stelle der bisherigen Planung eines Zusammengangs bis zum Jahresende soll der Kauf bis zum 12. November abgeschlossen werden, teilte SCH am Mittwoch mit. Abbey-Aktionäre sollen am 14. Oktober über den Zusammengang abstimmen.

dpa-afx MADRID. Nach dem Rückzug der britischen Großbank Hbos aus dem Rennen um die Abbey National Bank will die Banco Santander Central Hispano (SCH) die Übernahme früher als bisher unter Dach und Fach bringen. An Stelle der bisherigen Planung eines Zusammengangs bis zum Jahresende soll der Kauf bis zum 12. November abgeschlossen werden, teilte SCH am Mittwoch mit. Abbey-Aktionäre sollen am 14. Oktober über den Zusammengang abstimmen.

Mit einer Reihe von Schritten wolle Banco Santander jene Abbey-Aktionäre für sich gewinnen, die vor Wechselkursrisiken und der Vorstellung an einer rein spanischen Bank beteiligt zu sein zurückschrecken. So will die spanische Bank in den ersten sechs Monaten nächsten Jahres in London eine Zweitnotierung erreichen und britischen Anlegern eine in Pfund ausgezahlte Quartalsdividende anbieten.

Konkretere Schätzungen FÜR Synergieeffekte

Außerdem konkretisierte SCH Schätzungen für die Synergieeffekte, die sie sich von der Übernahme erhofft. Auf der Kostenersparnis-Seite gehen die Spanier im ersten ganzen Jahr nach der Fusion von 150 Mill. ? aus, von 300 Mill. ? im zweiten und 450 Mill. ? im dritten Jahr. Ab 2006 soll die Fusion zum Gewinn je Aktie vor Sonderposten beitragen.

Ein Teil der Einsparungen werde durch den Abbau von Personal erreicht werden. 3 000 Stellen wollen die Spanier bei Abbey nach einem Zusammengang streichen. Dafür sind bisher 90 Mill. ? an Abfindungszahlungen eingeplant.

45 Mill. ? verspricht sich SCH vom Produktivitätsschub bei Abbey National. Für den Umbau und Investitionen, die sich aus der Fusion ergeben, geht SCH in den ersten drei Jahren von Kosten in Höhe von 680 Mill. ? aus.

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