Schaden befürchtet
Internet-Attacke geplant - Lufthansa bangt um Buchungen

Die Fluggesellschaft befürchtet Angriffe von auf ihre Homepage durch Antirassismus-Gruppen.

dpa HAMBURG/FRANKFURT/MAIN. Die Lufthansa nimmt nach eigenen Angaben die für Mittwoch von Antirassismus-Gruppen geplanten Internetattacken auf ihre Homepage sehr ernst. Schließlich könne man nicht nur Informationen abrufen sondern auf der Seite auch Flüge buchen, sagte Unternehmens-Sprecherin Karin Weber am Dienstag der dpa. So könne ein volkswirtschaftlicher Schaden entstehen. Die Protest-Initiatoren werfen der Lufthansa vor, von der Abschiebung abgelehnter Asylbewerber finanziell zu profitieren.

Das Unternehmen sei vorbereitet, sagte Weber. Mehr wollte die Sprecherin nicht sagen. Sie verwies auf die Sicherheit der technischen Lufthansa-Vorbereitungen, um den Angriff abzuwehren. Auch eine juristische Einschätzung wollte sie nicht geben.

Mehrere Antirassismus-Gruppen haben im Internet für Mittwoch zu einer "Demonstration" auf den Internet-Seiten der Fluggesellschaft aufgerufen. Sie haben eine "Online-Protest-Software" zur Teilnahme an der Blockade verbreitet.

Für die Zeit der Blockade am Mittwoch (10.00 Uhr) hat das Unternehmen die Übertragung einer Rede des Vorstandsvorsitzenden Jürgen Weber von der Hauptversammlung geplant. Bei den Abschiebungen, für die die Lufthansa der Bundesregierung Linienflüge zur Verfügung stellt, war es bereits zu Todesfällen gekommen.

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