Schaden für die Tierwelt befürchtet
Naturschutzbund gegen Windenergieparks im Meer

Umweltschützer haben einen Stopp der laufenden Genehmigungsverfahren für den Bau von Windparks in Nord- und Ostsee gefordert.

dpa NEUMÜNSTER. Es fehle der gesetzliche Rahmen für einen koordinierten umweltverträglichen Ausbau, begründeten Vertreter der Umweltorganisationen World Wide Fund for Nature (WWF) und der Naturschutzbund Schleswig-Holstein (NABU) am Freitag in Hamburg ihre Forderung. Sie verwiesen auf ein entsprechendes Rechtsgutachten.

Für eine umweltverträgliche Einführung der Offshore-Windenergie müssten nationale und internationale Verpflichtungen zum Meeresschutz stärker in den Genehmigungsverfahren für Windparks berücksichtigt werden. Die Umweltschutzorganisationen fordern bis zu drei Pilotvorhaben, damit Auswirkungen auf die Natur gründlich erforscht und bewertet werden können. Sie befürchten einen "Wildwuchs" von Windparks auf dem Meer mit weitgehend ungeklärten Risiken zum Beispiel für Zugvögel und Meeressäuger. Außerhalb von Eignungsflächen für Windparks dürften deshalb keine Windkraftanlagen gebaut werden.

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