Schaden für Fremdenverkehr
Tourismusverband: Urlauber verärgert über deutsche Ladenöffnungszeiten

adx Bonn. Der Deutsche Tourismusverband dringt auf eine Liberalisierung der Ladenschlusszeiten. Hauptgeschäftsführerin Claudia Gilles sagte der Nachrichtenagentur ddp in Bonn, durch das "antiquierte" Ladenschlussgesetz entstünde dem Fremdenverkehr in Deutschland schwerer Schaden. Die abends in Deutschland geschlossenen Einkaufsstraßen machten einen "ziemlich tristen" Eindruck auf Urlauber.

Vor allem amerikanische Touristen verstünden es nicht, wenn sie vor geschlossenen Geschäften stehen, sagte Gilles. Sie wies darauf hin, dass Großstädte wie Paris oder London auch deshalb ein Magnet für Touristen seien, weil dort die Geschäfte länger geöffnet haben als in Deutschland. "Wir müssen auch hier die starren Regelungen aufweichen", unterstrich Gilles.

Die Hauptgeschäftsführerin forderte, die Ladenbesitzer darüber entscheiden zu lassen, wie lange sie ihre Türen öffnen. "Wenn die Urlauber an Sommerabenden flanieren, dann müssen auch die Geschäfte auf sein", sagte Gilles. Sie warnte aber davor, eine Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten auf die Sommermonate zu beschränken: "Die Reisezeit ist schon lange nicht mehr auf die Sommermonate beschränkt." In die Städte strömten die Touristen vor allem im Frühjahr und Herbst.

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