Schadenersatzforderung
Intertainer klagt gegen Filmsparten

Die Filmsparten von AOL Time Warner Inc, Dulles, Sony Corp, Tokio, und Vivendi Universal SA, Paris, sind von der Intertainer Inc, Culver City, wegen angeblich wettbewerbsfeindlichem Verhalten angeklagt worden.

vwd NEW YORK. Die drei Unternehmen hätten ein Joint Venture, Movielink, gegründet, um damit die Preise für die Lizenzierung ihrer Filme in die Höhe zu treiben, heißt es nach Informationen des "Wall Street Journal" (WSJ) von Dienstag in der Anklagebegründung. Deswegen habe das US-Unternehmen, das online Filme vertreibt, beim US-District Court in Los Angeles Beschwerde eingereicht. Die beklagten Unternehmen haben eine Stellungnahme abgelehnt.

Zu den Investoren von Intertainer zählen unter anderem die Microsoft Corp, Redmond, Intel Corp, Santa Clara, sowie die zu General Electric, Fairfield, gehörende NBC. Neben der Beschwerde wegen wettbewerbsfeindlichem Verhalten beschuldigt Intertainer Sony, die ebenfalls an Intertainer beteiligt ist, dass das japanische Unternehmen bestimmten Verpflichtungen gegenüber dem Unternehmen nicht nachkomme. Auch die Sparten von AOL Time Warner und Vivendi Universal hätten Vereinbarungen mit Intertainer nicht eingehalten.

Den Filmstudios werden von Intertainer "Abmachungen zur Festsetzung der Preise, Teilnahme an einem Gruppenboykott und unangemessenes Wettbewerbsverhalten" vorgeworfen. Über die Höhe einer möglichen Schadenersatzforderung wurde nichts bekannt.

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