Schadensersatz für Holzmann-Debakel
Prozess gegen Deutsche Bank beginnt am 23. Februar

vwd FRANKFURT. Der Schadensersatzprozess der belgischen Finanzholding Gevaert NV, Mortsel, gegen den Baukonzern Philipp Holzmann AG und die Deutsche Bank AG, beide Frankfurt, im Zusammenhang mit der Prospekthaftung bei der Ende 1998 durchgeführten Holzmann-Kapitalerhöhung beginnt am 23. Februar vor der 7. Handelskammer am Landgericht Frankfurt. Dies bestätigte der Vorsitzende Richter am Landgericht Frankfurt, Thomas Kehren, am Donnerstag.

Ursprünglich war der Prozessbeginn am 13. November 2000 vor der 1. Handelskammer vorgesehen. Da die 7. Handelskammer jedoch eine Sonderzuständigkeit für das Börsengesetz hat, wurde die Verhandlung an diese verwiesen. Gevaert wirft der Deutschen Bank und Holzmann vor, damals nicht hinreichend auf die Risiken hingewiesen worden zu sein. Im einzelnen fordert die belgische Holding von der Deutschen Bank 323 Mill. DM und von Holzmann 75 Mill. DM Schadensersatz.

Die Deutsche Bank hält die Klage für unbegründet. Man habe in dem Prospekt sehr deutlich und klar auf die Risiken hingewiesen, so ein Sprecher des Kreditinstituts.

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