Schäden in der Schweiz
Straßen in Süddeutschland überflutet

Starke Regenfälle haben in Baden- Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern in der Nacht zum Mittwoch zu Überflutungen und vereinzelten Verkehrsstörungen geführt. Die Schäden blieben allerdings geringer als nach den Unwetterwarnungen erwartet.

dpa STUTTGART/BERN/WIEN. In der Schweiz und in Österreich waren am Abend zuvor zahlreiche Straßen und Bahnlinien überflutet oder durch Erdrutsche unpassierbar gemacht geworden.

In der Gegend von Heidelberg, Ludwigshafen und Landau wurden mehrere kleinere Straßen nach Überflutungen für einige Stunden gesperrt. Im Stadtgebiet von Heidelberg war auch die Bundesstraße B 37 betroffen. In der Neckarstadt standen zahlreiche Unterführungen unter Wasser. Auch einige Keller seien voll gelaufen, teilte die Polizei mit. In Würzburg machten die Regenfälle ebenfalls einige Straßen unpassierbar, ein Baum wurde vom Wind umgestürzt. Auch in Kempten pumpte die Feuerwehr Wasser aus Kellern.

Die Schäden fielen in Deutschland im Vergleich zum Nachbarland Schweiz harmlos aus. Nach Berichten von Rundfunk und Fernsehen war, wie schon in der Nacht zum Dienstag, vor allem die Zentral- und Ostschweiz betroffen. Im Berner Oberland kam es immer wieder zu Erdrutschen, die Straßen unpassierbar machten. Die Feuerwehren waren im Großeinsatz. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Auch in den französischen Alpen kam es zu schweren Unwettern. In Wien mussten rund 400 Fahrgäste der U-Bahn nach einem Blitzeinschlag bei schwüler Hitze für etwa eine Stunde in ihrem Wagen ausharren.

In Italien waren bei schweren Unwettern bereits am Montagabend zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein 76-Jähriger wurde in seinem Auto von den Fluten eines Hochwasser führenden Baches in der Ortschaft Chiusa Pesio in Piemont mitgerissen. Ein 30-Jähriger wurde auf seinem Moped in demselben Ort von einer Mure mitgerissen und getötet.

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