Schäden werden in Milliarden gehen
Sicherheitskonferenz warnt vor Zunahme von Computerviren

Insbesondere Wurm-Viren, die sich über E-Mail-Programme wie Microsoft Outlook selbstständig verbreiten, bevor sie dem infizierten Rechner Schaden zufügen, seien auf dem Vormarsch.

ddp VANCOUVER. Wurm-Viren wie "Iloveyou" und "Annakournikova" waren möglicherweise nur der Anfang einer Entwicklung, die Computerbenutzer weltweit zunehmend bedrohen wird. Das ist die Erkenntnis einer gemeinsamen Konferenz von Sicherheitsexperten und Hackern (Can Sec West) im kanadischen Vancouver. Wie der Informationsdienst ZDNet am Montag berichtet, seien sich die Teilnehmer an der Can Sec West darüber einig gewesen, dass in den kommenden Jahren die Schäden durch Computerviren in die Milliarden gehen werden.

Insbesondere Wurm-Viren, die sich über E-Mail-Programme wie Microsoft Outlook selbstständig verbreiten, bevor sie dem infizierten Rechner Schaden zufügen, seien auf dem Vormarsch. Editierprogramme für Viren, wie es sie im Internet dutzendfach gebe, machten es auch Hacker-Anfängern leicht, ein eher harmloses Virus in einen Killer zu verwandeln, so die Konferenzerkenntnis.

Während der Can Sec West war das erste so genannte Cross-Plattform-Virus aufgetaucht, ein schädliches Programm, dass sowohl unter dem Betriebssystem Linux als auch unter Windows aktiv wird. Obwohl dieser erste Vertreter seiner Art eher harmlos war, sehen die Konferenzteilnehmer auch in diesem Bereich ein erhebliches Gefährdungspotenzial.

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