Schätzungen nach unten korregiert
M.M.Warburg empfiehlt nach wie vor Mobilcom zu "halten"

Das Bankhaus M.M.Warburg hat wiederholt empfohlen, die Aktie von Mobilcom zu "halten". Wie der Analyst Christoph Vogt in einer am Dienstag in Hamburg veröffentlichten Studie schreibt, korrigiere er seine Schätzungen für den Verlust pro Aktie nach unten.

dpa/afx HAMBURG. Er erwartet nun, dass das Telekommunikations-Unternehmen im Jahr 2001 einen Verlust von 5,74 Euro je Aktie erwirtschaften werde. Im darauf folgenden Jahr sollte ein Minus von 11,66 Euro je Anteilsschein bilanziert werden. Die Belastung durch Zinsaufwendungen und Abschreibungen werde in den Jahren 2001 und 2002 "deutlich" zurückgehen, begründete er sein Korrektur. Vogt rechnet damit, dass ein Stimmungsaufschwung für die Branche auch der Aktie von Mobilcom wieder zu steigenden Kursen verhelfen werde. Aus seiner Sicht rechtfertige der UMTS-Businessplan sogar Kurse zwischen 60 und 70 Euro je Aktie.

Durch die Zusammenarbeit mehrerer UMTS-Wettbewerber würden sich Vorteile ergeben: Zum einen könne man die Kosten teilen, zum anderen die Flächenabdeckung schneller vorantreiben. Allerdings sei fraglich, ob das UMTS-Netz wie geplant in Betrieb genommen werden könne: Einige Produkte seien noch in der "Entwicklungs-Pipeline". Mit jedem Monat Verzögerung fehlten aber Umsätze und entsprechende Deckungsbeiträge zur Schuldentilgung. An der Bonität von MobilCom besteht allerdings nach Ansicht von Vogt kein Zweifel, so lange das Unternehmen mit der France Telecom zusammen arbeitet.

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