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Schäuble will nicht vermitteln

Der frühere CDU-Partei - und Fraktionschef Wolfgang Schäuble erwartet von der CDU-Vorstandsklausur an diesem Freitag und Samstag in Magdeburg keine Vorentscheidung über die Kanzlerkandidatur der Union.

dpa KREUTH. "Ich bin voller Vertrauen, dass die beiden Parteivorsitzenden das richtig machen werden", sagte Schäuble am Mittwoch zum Abschluss der CSU-Klausur im oberbayerischen Wildbad Kreuth. An die Adresse der Journalisten fügte hinzu: "In Magedburg entscheiden wir nicht über die Frage, die Ihr Lächeln hervorruft."

Zugleich machte Schäuble deutlich, dass er keine Vermittlerrolle in dem Machtkampf übernehmen will. "Ich bin nicht gebeten worden. Und das macht auch gar keinen Sinn", sagte er. Von Seiten der CSU wurde zum Abschluss der Klausur nicht noch einmal auf die Frage der Kanzlerkandidatur eingegangen. Noch am Vortag hatte die Partei die CDU um Unterstützung für ihren Parteivorsitzenden Edmund Stoiber als Kandidaten gebeten.

Schäuble verteidigte das Verfahren, das er zu Beginn der Legislaturperiode mit Stoiber vereinbart hatte. Danach sollten die beiden Parteivorsitzenden erst zu Beginn des Wahljahres einen Vorschlag über den gemeinsamen Kandidaten der Union machen. "Wenn das Ende gut sein wird, war das Verfahren auch richtig", sagte Schäuble. Eine Wertung zu Stoiber und seiner Kontrahentin Angela Merkel wollte der frühere CDU-Chef nicht abgeben. "Ich beteilige mich nicht an der Debatte. Meine Geduld reicht aus, die paar Tage noch abzuwarten."

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