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Schalke 04 besiegt Bielefeld mit 2:1

Der FC Schalke 04 hat sich zum ärgsten Verfolger des FC Bayern München aufgeschwungen.

dpa GELSENKIRCHEN. Der FC Schalke 04 hat sich zum ärgsten Verfolger des FC Bayern München aufgeschwungen. Mit dem achten Sieg im neunten Bundesliga-Spiel unter der Regie von Trainer Ralf Rangnick stoppten die "Knappen" beim hart erkämpften 2:1 (2:1) den Höhenflug von Arminia Bielefeld und rückten auf den zweiten Tabellenplatz vor.

Vor 61 524 Zuschauern in der ausverkauften Arena Aufschalke hatte Rüdiger Kauf (20.) den zuletzt drei Mal hintereinander siegreichen Aufsteiger in Führung gebracht. Doch Lewan Kobiaschwili (28.) und Ailton (38.) drehten den Spieß zu Gunsten der Gastgeber um.

"Das war eines der besten Spiele, das ich in den letzten Monaten gesehen habe", meinte Schalke-Manager Rudi Assauer zufrieden. Den Bayern wollte er den Kampf aber noch nicht ansagen. "Ich bin sicher, dass wir unter die ersten Fünf kommen. Damit wäre ich zufrieden." Rangnick, der mit Schalke in der Liga erst einmal verloren hat, sagte kurz und bündig: "Ein wichtiger Sieg in einem sehr guten Spiel." Dagegen ärgerte sich sein Kollege Uwe Rapolder über die verpassten Einschussmöglichkeiten. "Knackpunkt war heute die Chancenverwertung. Wir hatten in der zweiten Halbzeit fünf Hundertprozentige. Frank Rost hat ganz stark gehalten, das war spielentscheidend. Dieser Spieler hat das Spiel gewonnen, nicht die bessere Mannschaft."

Beide Mannschaften gingen von Beginn an hohes Tempo und äußerst engagiert zur Sache. Den kombinationssicheren Gästen bot sich durch Fatmir Vata (3.) die erste Einschusschance, doch der Albaner zielte freistehend vor Rost zu hoch. Auf der Gegenseite reagierte Mathias Hain bei Ebbe Sands Schuss (9.) und einem Kopfball von Matthias Langkamp auf das eigene Tor (14.) glänzend. Nach einer tollen Ballstafette über mehrere Stationen traf dann Kauf aus 20 Metern.

Die Gelsenkirchener antworteten mit wütenden Angriffen. Nachdem Ailton (21.) noch an Hain gescheitert war, profitierte Kobiaschwili sieben Minuten später von Langkamps missglücktem Abwehrversuch, der ihm das Leder einschussbereit per Grätsche vorlegte. Schalkes Angriffs-Initiative wurde noch vor der Pause mit Ailtons fünftem Saisontor belohnt, das Mladen Krstajic mustergültig herausspielte.

Nach dem Wechsel rettete der starke Rost den Erfolg, als er einen von Christian Poulsen an Patrick Owomoyela verursachten Foulelfmeter von Detlev Dammeier (55.) glänzend parierte. Die Ostwestfalen ließen sich durch dieses Missgeschick jedoch nicht schocken und blieben am Drücker: Erneut war Rost gegen Vata (59./68.) und Benjamin Lense (60.) gekonnt zur Stelle. Rangnick reagierte auf den Dauerdruck der schnell und ballsicher auftrumpfenden Arminen und opferte Ailton, um durch Sven Vermants Hereinnahme die Defensive zu stärken. Königsblau musste dennoch bis zum Schlusspfiff um den wichtigen "Dreier" bangen.

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