Schalke für Röber kein Thema - Stevens Kandidat in Berlin?
Trainerkarussell kommt zum Saisonende in Fahrt

In der Fußball-Bundesliga steht zum Beginn der Saison 2002/03 das große Stühlerücken an: Sowohl Schalkes Coach Huub Stevens wie auch Berlins Trainer Jürgen Trainer hören dann auf. "Ich glaube, dass der Zeitpunkt für einen Tapetenwechsel gekommen ist", sagte Stevens. Kam seine Entscheidung überraschend, so war Röbers Abgang erwartet worden.

cc/miro/tsp BERLIN. Hertha-Manager Dieter Hoeneß verlas am Mittwoch auf einer Pressekonferenz eine Erklärung: Der am 30. Juni 2002 auslaufende Vertrag mit Röber werde nicht verlängert. Zu dieser Entscheidung sei man "einvernehmlich" gekommen. Bis zum Saisonende wird Röber, der die Entscheidung "einen vernünftigen Schlussstrich" nannte, im Amt bleiben. Einen Nachfolger konnte Hoeneß noch nicht präsentieren. Auch Röber konnte noch keinen neuen Arbeitgeber nennen: "Am liebsten würde ich in der Bundesliga bleiben."

Offenbar fiel die Entscheidung über die Trennung schon im Oktober nach der 0:4-Niederlage gegen den Hamburger SV. Die habe, so Hoeneß, das Fass zum Überlaufen gebracht. Zu jenem Zeitpunkt soll Röber seinen sofortigen Rücktritt angeboten haben. In Absprache mit den Vereinsverantwortlichen hat man sich auf eine Trennung zum Saisonende geeinigt.

Zweifel an der Richtigkeit der Entscheidung kamen allerdings bei der Erfolgsserie der letzten Wochen mit neun Bundesligaspielen ohne Niederlage. In der Erklärung heißt es dazu: "Wir sind der Meinung, dass es für beide Seiten richtig ist, an diesem Entschluss festzuhalten."

Die Spekulationen über den Nachfolger von Röber gehen Hoeneß gewaltig gegen den Strich. Wohl auch deshalb, weil er trotz intensiver Suche bislang noch keinen gefunden hat. Namen wie Louis van Gaal und John van't Schip machten die Runde. Seit Mittwoch könnte auch Stevens im Gespräch sein.

Als Röber am Mittwoch mit der Meldung aus Gelsenkirchen konfrontiert wurde, winkte er ab: "Mit Schalke habe ich nichts zu tun." Schon vor einiger Zeit war er mit dem FC Schalke in Verbindung gebracht worden. Dessen Manager Rudi Assauer soll daraufhin gesagt haben, solange er in Gelsenkirchen tätig sei, werde Röber dort nicht Trainer.

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