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Schalke setzt Serie fort - 3:2 gegen Stuttgart

Die Fußball-Profis des FC Schalke 04 haben ihre beeindruckende Serie unter Trainer Ralf Rangnick verlängert und etablieren sich als Zweiter unter den Top-Clubs der Bundesliga.

dpa GELSENKIRCHEN. Die Fußball-Profis des FC Schalke 04 haben ihre beeindruckende Serie unter Trainer Ralf Rangnick verlängert und etablieren sich als Zweiter unter den Top-Clubs der Bundesliga.

Das 3:2 (3:2) vor 61 524 Zuschauern in der ausverkauften Arena Aufschalke gegen den VfB Stuttgart nach einem rekordverdächtigen Eil-Doppelschlag von Ailton (1.) und Lewan Kobiaschwili (2.) sowie dem dritten Tor durch Lincoln (25.) war für die "Königsblauen" der fünfte Erstligasieg hintereinander und gleichzeitig ein Start-Rekord für einen neuen Schalke-Coach.

Für Rangnicks früheren Club dagegen ist die dritte Niederlage in Serie ein herber Rückschlag. Innerhalb einer Woche verspielte der VfB seine Top-Position und ist jetzt sogar hinter die so schlecht gestarteten Schalker zurückgefallen. Immerhin gestalteten Zvonimir Soldo (30.) und Imre Szabics (33.) das Resultat nach dem schnellen Rückstand noch erträglich. "Wir haben ein fantastisches Fußballspiel gesehen", sagte Rangnick nach den 90 Minuten, von denen sein Kontrahent Matthias Sammer die beiden ersten am liebsten gestrichen hätte: "Ja, wenn die ersten zwei Minuten nicht gewesen wären." Dennoch hielt der VfB-Coach "eine verdiente Niederlage" fest.

Für den VfB, der zunächst ohne Kevin Kuranyi, Horst Heldt und Silvio Meißner antrat, begann die Partie mit einem Schock. Innerhalb von 100 Sekunden machten die Schalker durch Ailtons dritten Saisontreffer und Kobiaschwili alle taktischen Sicherheitsvorgaben von Sammer zunichte. Als Lincoln gar das 3:0 gelang, schien die Partie gelaufen. Zuvor hatte Christian Tiffert (5.) den Pfosten des Schalker Tores getroffen.

Doch der deutliche Vorsprung schien die Gastgeber, die wieder mit Niels Oude Kamphuis und Mladen Krstajic aufliefen, zu lähmen. Plötzlich spielte fast nur noch der VfB und verkürzte durch Kapitän Soldo mit seinem ersten Saisontreffer und den Ungarn Szabics auf 2:3.

Auch nach dem Wechsel behielt der VfB, jetzt mit Nationalspieler Kuranyi für Szabics, seine totale Offensive bei. Schalke konnte sich nur sporadisch vom Druck der Schwaben befreien, deren Angriffe besonders durch Tiffert und Kapitän Soldo initiiert wurden. Die Gastgeber beschränkten sich zusehends auf das Halten des Vorsprungs, Vorwärtsdrang war bei den "Königsblauen" kaum noch zu erkennen. Erst ab der 70. Minute ließ der VfB in seinen Bemühungen um den eigentlich verdienten Ausgleich etwas nach und gestattete den Schalkern wieder mehr Spielanteile.

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