Archiv
Schalker Siegesserie hält beim dezimierten „Club“ an

Im Schongang hat der FC Schalke 04 beim stark dezimierten 1. FC Nürnberg den vierten Sieg in Serie gelandet und mit dem 2:0 (2:0) den Anschluss an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga geschafft.

dpa NÜRNBERG. Im Schongang hat der FC Schalke 04 beim stark dezimierten 1. FC Nürnberg den vierten Sieg in Serie gelandet und mit dem 2:0 (2:0) den Anschluss an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga geschafft.

Ailton mit seinem zweiten Saisontreffer per Foulelfmeter (9.) und Ebbe Sand (45.) sicherten den "Königsblauen" im Frankenstadion den zweiten Auswärtssieg hintereinander. Nach der Roten Karte ausgerechnet für den Ex-Schalker Tomasz Hajto und der Gelb-Roten für Verteidiger Thomas Paulus musste der Bundesliga-Aufsteiger bereits früh mit nur noch neun Spielern agieren und konnte gegen die Elf von Ralf Rangnick die zweite Heimniederlage nicht verhindern.

Die Anfangsphase gehörte vor 32 115 Zuschauern im Frankenstadion der Heimelf: Nürnbergs mit sechs Treffern bisher bester Torschütze Marek Mintal vergab in der 3. Minute per Kopf aus kurzer Distanz, wenig später scheiterte Sven Müller mit einem Schuss an Torhüter Frank Rost. Der erste Angriff der Schalker sorgte für die Führung der Gäste: Bei seinem erst zweiten Bundesliga-Einsatz holte der 22 Jahre alte Paulus Nationalspieler Gerald Asamoah im Strafraum von den Beinen. Der ansonsten unauffällige Ailton verwandelte den Foulelfmeter in der 9. Minute zum 1:0.

Tragische Figur des Spiels war der Nürnberger Abwehrchef Hajto, der nach seiner Zwangspause wegen der fünften Gelben Karte bei der jüngsten 1:4-Pleite bei Werder Bremen in die "Club"-Verteidigung zurückgekehrt war. Leichtfertig vertändelte der Routinier kurz nach der Führung seiner Ex-Kollegen als letzter Mann den Ball gegen Lincoln (19.) und konnte diesen nur noch umreißen. Wegen wiederholten Foulspiels musste mit Paulus in der 33. Minute auch der zweite "Club"-Innenverteidiger das Feld verlassen.

"Es kommen wieder bessere Tage und schlechtere Gegner", hatte Nürnbergs Trainer Wolfgang Wolf nach der Niederlage in Bremen noch gehofft. Gegen nur neun Nürnberger hatten die Schalker leichtes Spiel und kamen in der 45. Minute durch Sand nach feiner Vorarbeit von Asamoah zum 2:0. Nach der Pause schalteten die Gäste im Gefühl des sicheren Sieges einen Gang zurück. Die Heimmannschaft kämpfte auch in Unterzahl aufopferungsvoll und erspielte sich einige Chancen. Dennoch war der Sieg der Schalker gegen die dezimierten Nürnberger niemals in Gefahr.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%