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Schalkes Arbeitssieg: 2:1 gegen Kaiserslautern

Gerald Asamoah hat den FC Schalke 04 im ersten Heimspiel der Saison vor einem Fehlstart bewahrt. Der deutsche Fußball-Nationalstürmer verwandelte mit seinem „Doppelpack“ (26./65.) einen 0:1-Rückstand gegen den 1. FC Kaiserslautern in einen 2:1-Arbeitssieg.

dpa GELSENKIRCHEN. Gerald Asamoah hat den FC Schalke 04 im ersten Heimspiel der Saison vor einem Fehlstart bewahrt. Der deutsche Fußball-Nationalstürmer verwandelte mit seinem "Doppelpack" (26./65.) einen 0:1-Rückstand gegen den 1. FC Kaiserslautern in einen 2:1-Arbeitssieg.

Vor 60 956 Zuschauern in der nicht ganz ausverkauften Arena "Aufschalke" hatte der ehemalige Schalker Jochen Seitz die Gäste aus der Pfalz in der 18. Minute in Führung gebracht. Von der 72. Minute an mussten die lange tapfer kämpfenden Kaiserslauterner mit nur zehn Spielern auskommen, weil Dimitrios Grammozis wegen groben Foulspiels die rote Karte sah.

"Ich bin froh, dass ich die beiden Tore gemacht habe. Das war der erste Doppelpack meiner Karriere in der 1. Liga", sagte Asamoah, der seinem Sturmpartner Ailton somit die Show gestohlen hat. FCK-Trainer Kurt Jara sah eine klare Leistungssteigerung gegenüber der 1:3- Auftaktpleite gegen Nürnberg vor einer Woche: "Insbesondere in der Defensive haben wir gut gestanden und wenig Chancen zugelassen. Es ist ärgerlich, dass wir beide Gegentore nach Standard-Situationen bekommen haben."

Schalke-Coach Jupp Heynckes stellte sein Team im Vergleich zum 0:1 in Bremen vor einer Woche auf einigen Positionen um. Nach seinem Debüt im UI-Cup am Dienstag gegen Liberec war Marcelo Bordon erneut Abwehrchef einer Dreierkette. Neben ihm verteidigten Tomasz Waldoch und Mladen Kristajic. Neu in die Anfangsformation rückten zudem der Brasilianer Lincoln sowie Asamoah und Dario Rodriguez. Auch bei den Pfälzern wurde nach der Auftakt-Niederlage gegen Nürnberg kräftig durchgewechselt, zumal Trainer Jara große Personalprobleme hatte. Neben dem rot-gesperrten Marco Engelhardt fehlten weitere sechs verletzte Spieler. Zu seinem ersten Einsatz nach einer Knieoperation im März kam Grammozis.

Der bei Schalke ausgemusterte Seitz spielte neben Carsten Jancker als zweite Sturmspitze. Der Einsatz des ehemaligen Schalker zahlte sich bereits in der 18. Minute aus, als Seitz die "Roten Teufel" überraschend mit 1:0 in Front brachte. Vorausgegangen war ein katastrophaler Fehlpass von Hamit Altintop, der Jancker mustergültig "bediente". Der lange Stürmer setzte Seitz gut in Szene. Kurz darauf musste der Torschütze allerdings wegen einer Oberschenkelverletzung vom Platz. Aufgerüttelt durch den Rückstand entwickelten die Hausherren mehr Druck, ohne jedoch restlos zu überzeugen. Vor allem das Flügelspiel lahmte zu sehr. Dennoch hatten Asamoah (20.) und Ailton (25.) gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Den erzielte wenig später Asamoah, der eine Kopfballvorlage von Kristajic aus spitzem Winkel mit letzter Kraft zum 1:1 einschob.

Mit der Hereinnahme von Niels Oude Kamphuis und Christian Pander zehn Minuten nach dem Wechsel wurde das Schalker-Spiel über die Außen belebt. Dennoch taten sich die Hausherren gegen die massive und gut postierte Lauterer Defensive weiterhin schwer. So dauerte es bis zur 65. Minute ehe wiederum dem starken Asamoah nach Vorarbeit von Kristajic der ersehnte Siegtreffer gelang. In der Schlussphase hätte der Sieg gegen die dezimierten Pfälzer dann durchaus noch höher ausfallen können.

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