Scharfe Sicherheitsvorkehrungen
"Endeavour" holt Astronauten nach Hause

Nach fast einwöchiger Verzögerung ist die US-Raumfähre "Endeavour" endlich auf dem Weg: Sie startete am Mittwochabend in Cape Canaveral und soll am Freitag an der Internationalen Raumstation (ISS) andocken.

Wiwo/ap CAPE CANEVARAL. Nach An Bord sind die beiden russischen Kosmonauten Waleri Korsun und Sergej Treschew sowie ihre amerikanische Kollegin Peggy Whitson. Die drei sollen die derzeitige Besatzung der ISS ablösen, die seit Dezember im Weltraum ist.

"Wir freuen uns auf euch", rief ISS-Astronaut Carl Walz der Ablösung nach dem gelungenen Start zu. Die neue Besatzung soll viereinhalb Monate im All bleiben. Der ursprünglich bereits für Donnerstag vergangener Woche geplante Start der "Endeavour" war mehrfach verschoben worden - zunächst wegen schlechter Witterung und dann wegen des Austauschs eines fehlerhaften Ventils.

Als Vorsichtsmaßnahme gegen einen etwaigen Terroranschlag patrouillierten Kampfflugzeuge in der Flugverbotszone rund um das Startgelände. Wenige Stunden vor dem Start wurde ein Kleinflugzeug, das von einem Flugschulplatz aus gestartet war, aus der Verbotszone gewiesen und zur Landung befohlen. Nach Angaben der amerikanischen Luftwaffe kam es aber nicht näher als 64 Kilometer an das Shuttle heran.

Bevor die neue ISS-Mannschaft - die bisher fünfte - Walz sowie dessen Kollegen Daniel Bursch und den Russen Juri Onufrienko ablöst, sind in rund einer Woche drei Außenbordeinsätze geplant. Unter anderem soll ein fehlerhaftes Gelenkstück am 17 Meter langen Roboterarm repariert werden. Nach zwölftägigem Einsatz wird die "Endeavour" dann in knapp zwei Wochen mit ISS-Team Nr. 4 auf der Erde zurück erwartet.

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