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Scharon lädt auch Ultraorthodoxe zu Koalitionsgesprächen einDPA-Datum: 2004-07-14 10:39:47

Jerusalem (dpa) - Nach der oppositionellen Arbeitspartei hat Israels Ministerpräsident Ariel Scharon auch die religiöse Partei Vereinigtes Thora-Judentum offiziell zu Koalitionsverhandlungen eingeladen. Sie sollen am Sonntag beginnen.

Jerusalem (dpa) - Nach der oppositionellen Arbeitspartei hat Israels Ministerpräsident Ariel Scharon auch die religiöse Partei Vereinigtes Thora-Judentum offiziell zu Koalitionsverhandlungen eingeladen. Sie sollen am Sonntag beginnen.

Israelische Medien berichteten am Mittwoch, Scharon wolle sich zudem mit dem Vorsitzenden der ebenfalls ultraorthodoxen Schas-Partei zu Gesprächen über ein Regierungsbündnis treffen. Beobachtern zufolge will er damit die Arbeitspartei unter Druck setzen und Kritikern in seiner eigenen Likud-Partei entgegenkommen.

Scharon und der Vorsitzende der Arbeitspartei, Schimon Peres, wollen von Sonntag an über eine Große Koalition verhandeln. Der Ministerpräsident braucht neue Bündnispartner, um wieder eine eigene Mehrheit im Parlament zu bekommen und eine von ihm für 2005 geplante Räumung des Gazastreifens durchsetzen zu können. In Scharons Likud - Partei gibt es jedoch starken Widerstand gegen eine Koalition mit der Arbeitspartei. Kritiker befürchten einen Linksruck der Regierung. Sie lehnen auch den israelischen Rückzug aus dem Gazastreifen ab.

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