Scheitern wäre herber Rückschlag für Henkel-Chef
Cognis-Verkauf an Schroder Ventures wieder unsicher

Der Verkauf des Spezialchemie-Herstellers Cognis an den Finanzinvestor Schroder Ventures soll wieder unsicher geworden sein. Wie die "Financial Times Deutschland" (Mittwochausgabe) aus Verhandlungs- und Finanzkreisen erfuhr, sind die Gespräche zwischen dem Cognis-Eigner Henkel KGaA, Düsseldorf, und dem Londoner Firmenkäufer ins Stocken geraten.

vwd HAMBURG. Sollte das Geschäft entgegen den Erwartungen platzen, wäre dies ein herber Rückschlag für Henkel-Vorstand Ulrich Lehner, heißt es in dem Bericht. Er habe schon seit längerer Zeit den Rückzug des Konzerns aus dem Chemiegeschäft angekündigt.

Nach Informationen der Zeitung aus Finanzkreisen befinden sich die Gespräche zwischen Schroder und Henkel zwar in einem deutlich fortgeschrittenen Stadium. Es bestehe allerdings die Möglichkeit, dass die Verhandlungen noch scheiterten. Der Hauptgrund liege darin, dass Schroder Ventures Einblick in die aktuellen Betriebsergebnisse von Cognis gewonnen habe. Dabei seien deutliche Abweichungen vom Plan festgestellt worden. "Schroder reibt sich an den ehrgeizigen Budgetzielen, die in der Realität bislang nicht eintrafen. Darum werden viele Finanzinvestoren meist nervös", wird ein Verhandlungsteilnehmer zitiert.

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