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Schering erhält Zulassung für Primovist in 25 europäischen Ländern

Das Berliner Pharmaunternehmen Schering hat für sein Leberkontrastmittel Primovist die Zulassung für 25 europäische Länder erhalten. Das gegenseitige Anerkennungsverfahren sei erfolgreich abgeschlossen worden, teilte Schering am Donnerstag mit.

dpa-afx BERLIN. Das Berliner Pharmaunternehmen Schering hat für sein Leberkontrastmittel Primovist die Zulassung für 25 europäische Länder erhalten. Das gegenseitige Anerkennungsverfahren sei erfolgreich abgeschlossen worden, teilte Schering am Donnerstag mit.

Im März dieses Jahres hatte Schweden die Zulassung für Primovist erteilt und diente damit im gegenseitigen Anerkennungsverfahren als Referenzland. Von der Marktzulassung sind Frankreich und Dänemark ausgenommen. Schering plant nun die Markteinführung des Präparats zunächst in Deutschland im ersten Quartal des Jahres 2005.

Primovist dient der Erkennung von krankhaften Veränderungen der Leber mittels Magnetresonanztomographie (MRT). Auch in Japan, wo Leberuntersuchungen besonders häufig durchgeführt werden, wurde die Zulassung für Primovist beantragt. Das Mittel ist chemisch mit dem Schering-MRT-Kontrastmittel Magnevist (Gd-Dtpa) verwandt, das nach Angaben des Unternehmens bereits seit über 15 Jahren weltweit führend ist.

Ein Schering-Sprecher bezifferte den erwarteten Spitzenumsatz mit Primovist auf 50 Mill. Euro drei Jahre nach seiner noch ausstehenden weltweiten Einführung. Diese Frist laufe allerdings erst nach der Zulassung in Japan. Der Vorteil des Produktes gegenüber herkömmlichen Verfahren bestehe in seiner Patientenfreundlichkeit. Für die Untersuchung sei nur eine einmalige Injektion erforderlich.

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