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Schering führt Hormonersatzpräparat Angeliq in Europa ein

Der drittgrößte deutsche Pharmakonzern Schering hat trotz der fehlenden Zulassung in den USA mit der Einführung des Hormonersatzpräparates Angeliq in Europa begonnen. Die Tablette, mit der die Beschwerden von Frauen in den Wechseljahren gelindert werden können, wurde jetzt in Deutschland, Schweden, Finnland, Island, den Niederlanden, Belgien, Südafrika und Dänemark auf den Markt gebracht, teilte Schering am Donnerstag in Berlin mit. Bis Mitte 2005 sollen alle wichtigen europäischen Märkte folgen.

dpa-afx BERLIN. Der drittgrößte deutsche Pharmakonzern Schering hat trotz der fehlenden Zulassung in den USA mit der Einführung des Hormonersatzpräparates Angeliq in Europa begonnen. Die Tablette, mit der die Beschwerden von Frauen in den Wechseljahren gelindert werden können, wurde jetzt in Deutschland, Schweden, Finnland, Island, den Niederlanden, Belgien, Südafrika und Dänemark auf den Markt gebracht, teilte Schering am Donnerstag in Berlin mit. Bis Mitte 2005 sollen alle wichtigen europäischen Märkte folgen.

Vorstandschef Hubertus Erlen ging am Mittwochabend davon aus, dass auch die Zulassung in den USA noch in diesem Jahr erfolgen werde. Mit der Markteinführung auf dem weltweit wichtigsten Pharmamarkt soll dann gleich im Anschluss begonnen werden. Der erste Antrag bei der US-Gesundheitsbehörde FDA war vor zwei Jahren wegen möglicher Nebenwirkungen gescheitert. Mittelfristig erhofft sich Schering durch Angeliq einen Umsatz von 250 Mill. ? pro Jahr.

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