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Schering: Keine Veränderung bei Arbeitszeiten - VorstandsgehälterDPA-Datum: 2004-07-22 10:53:03

(dpa-AFX) Frankfurt - Der Berliner Pharmakonzern Schering < SCH.ETR > plant trotz umfangreicher Sparmaßnahmen mit Arbeitsplatzabbau keine Veränderung im Bereich der tariflichen Arbeitszeiten oder der Mitarbeitergehälter. Derartige Überlegungen wie etwa bei Daimlerchrysler < DCX.ETR > stünden bei Schering nicht zur Diskussion, sagte Vorstandsvorsitzender Hubertus Erlen am Donnerstag im Gespräch mit dpa-AFX. "Wir reden weder über die Kürzung von Sozialleistungen noch über die Arbeitszeit, sondern darüber, die Produktivität und Effizienz zu steigern", betonte Erlen.

(dpa-AFX) Frankfurt - Der Berliner Pharmakonzern Schering < SCH.ETR > plant trotz umfangreicher Sparmaßnahmen mit Arbeitsplatzabbau keine Veränderung im Bereich der tariflichen Arbeitszeiten oder der Mitarbeitergehälter. Derartige Überlegungen wie etwa bei Daimlerchrysler < DCX.ETR > stünden bei Schering nicht zur Diskussion, sagte Vorstandsvorsitzender Hubertus Erlen am Donnerstag im Gespräch mit dpa-AFX. "Wir reden weder über die Kürzung von Sozialleistungen noch über die Arbeitszeit, sondern darüber, die Produktivität und Effizienz zu steigern", betonte Erlen.

In der Diskussion um die Senkung von Personalkosten in deutschen Unternehmen hatte Norbert Deutschmann, Betriebsratschef von Schering in einem Zeitungsgespräch mit dem "Tagesspiegel" (Donnerstagausgabe) den Vorstand aufgefordert, auf Geld zu verzichten.

"Wenn der Vorstand von den Mitarbeitern Opfer verlangt, sollte er selbst mit gutem Beispiel vorangehen und auf einen Teil seiner Bezüge verzichten. Das würde schon aus moralischen Gründen Sinn machen", sagte er. Dann würden womöglich Einsparungen eher von der Belegschaft akzeptiert.

Mitte Juni hatte Schering angekündigt, zu dem bereits vertraglich vereinbarten Abbau von 1.100 Stellen, weitere 900 Stellen bis 2006 einsparen zu wollen. Insgesamt soll das so genannte "Focus"-Programm bis 2006 zu Einsparungen von 200 Millionen Euro in Produktion, Verwaltung und Entwicklung führen. Schering musste im vergangenen Jahr seine Prognose wegen des schwachen Dollars und den Belastungen durch die Gesundheitsreform senken und hatte danach eine Steigerung der Effizienz angekündigt.

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