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Schering legt auch Aufsichtsrats-Vergütungen einzeln offen

Der drittgrößte deutsche Pharmakonzern Schering will auch die Vergütungen seiner Aufsichtsräte einzeln offen legen. Dies kündigte Vorstandschef Hubertus Erlen am Donnerstagabend in Berlin an.

dpa-afx BERLIN. Der drittgrößte deutsche Pharmakonzern Schering will auch die Vergütungen seiner Aufsichtsräte einzeln offen legen. Dies kündigte Vorstandschef Hubertus Erlen am Donnerstagabend in Berlin an. Angesichts des wachsenden Drucks aus der Politik hatte Schering zuvor schon beschlossen, die Vorstandsgehälter individuell auszuweisen. Dieser Empfehlung des "Corporate Governance Kodex" zur guten Unternehmensführung kommen wegen eines drohenden Offenlegungs- Gesetzes inzwischen zusehends mehr Dax-Konzerne nach.

Schering hatte als eines der ersten Unternehmen das genaue Gehalt des Vorstandschefs (2,2 Mill. Euro) genannt, wollte aber eigentlich nicht darüber hinaus gehen. Auch beim Aufsichtsrat ist im Geschäftsbericht 2003 bisher nur das Salär des Vorsitzenden Giuseppe Vita (381 000 Euro) einzeln ausgewiesen. Die Bundesregierung will im Sommer 2005 entscheiden, ob ein Gesetz nötig ist. Laut Justizministerium legen derzeit neun Dax-Unternehmen die Top-Gehälter individualisiert offen. Acht haben dies dies angekündigt.

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