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Schering und Mologen kooperieren bei der Tumor-Zelltherapie

Der Berliner Pharmakonzern Schering und die Biotechnologiefirma Mologen wollen künftig gemeinsam Gentherapien zur Behandlung von Krebstumoren entwickeln. Ziel des abgeschlossenen Kooperationsvertrags sei es, Behandlungen von Krebsgeschwüren unter Einsatz einer DNA-Technologie von Mologen zu entwickeln, teilte die Biotechfirma am Montag in Berlin mit.

Reuters BERLIN. An dem Entwicklungsprojekt in der Zelltherapie werde ferner auch die in Washington ansässige Firma Synergene Therapeutics teilnehmen. Über finanzielle und weitere Einzelheiten des Vertrages sei Vertraulichkeit vereinbart worden.

Bei der Kooperation mit Mologen geht es nach Angaben der Biotechfirma um Zelltherapien, bei der Gen-Informationen über die Blutbahn oder die Flüssigkeit, die Gehirn und Rückenmark umgibt, in bestimmte Zellen der Patienten übertragen werden. Dabei würden Empfängerzellen für eine gewisse Zeit in ihrer Funktionsweise modifiziert, um so beispielsweise eine Bildung von Biomolekülen bei erkranktem Gewebe hervorzurufen.

In einer ähnlich angelegten Kooperation arbeitet Schering nach Angaben eines Sprechers bereits mit dem US Collateral Therapeutics Inc. -Unternehmen bei der Entwicklung von Therapien zur Neubildung von Blutgefäßen zusammen. Zuletzt hatte Schering Ende Dezember in der Biotechnologie eine dreijährige Kooperation mit der am Neuen Markt notierten Morphosys zur Entwicklung von Antikörper-Therapeutika und In-Vivo Diagnostika geschlossen.

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