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Schering will Produkt gegen Blasenschwäche vermarkten

Reuters BERLIN. Der Berliner Pharmakonzern Schering hat sich exklusiv die Vermarktungsrechte weltweit für ein Produkt gegen Blasenschwäche bei Frauen gesichert. Der Konzern teilte am Freitag mit, er habe mit dem US Enhance Pharmaceuticals Inc-Unternehmen eine entsprechende Vereinbarung für einen in der Entwicklung stehenden Vaginalring geschlossen, der den Harndrang dämmenden Wirkstoff Oxybutynin absondert. Mit welchen Beträgen Schering die Entwicklung des Produkts zur Marktreife unterstützt, wollte ein Firmensprecher nicht sagen. Er nannte ein erwartetes Verkaufsvolumen für das neue Produkt von in der Spitze rund 100 Millionen Euro jährlich.

Die Zulassungsunterlagen für den Vaginalring sollen in den USA nach Schering-Angaben 2003 eingereicht werden. Schering - Forschungsvorstand Günter Stock erklärte, die geschlossene Vereinbarung passe sich ein in die Schering-Strategie, seine gute Position bei Präparaten zur Geburtenkontrolle bei Frau und Mann zu nutzen, um in benachbarte Bereiche zu expandieren. Unterdessen ist die neue Schering-Antibabypille Yasmin seit Dienstag dieser Woche auf dem amerikanischen Markt erhältlich, wie der Sprecher ergänzte. Mit Yasmin erwartet der Konzern in der Spitze einen Jahresumsatz von bis zu 200 Millionen Euro.

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