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Schiedsgericht: Button muss bei BAR bleiben

Formel-1-Pilot Jenson Button muss bei BAR- Honda bleiben und darf in der kommenden Saison nicht zu Williams-BMW wechseln. Dies hat das in Genf ansässige Schiedsgericht Contract Recognition Board (CRB) entschieden und den betroffenen Teams mitgeteilt.

dpa GENF. Formel-1-Pilot Jenson Button muss bei BAR- Honda bleiben und darf in der kommenden Saison nicht zu Williams-BMW wechseln. Dies hat das in Genf ansässige Schiedsgericht Contract Recognition Board (CRB) entschieden und den betroffenen Teams mitgeteilt.

Damit ist der Rechtsstreit um den 24 Jahre alten Briten zumindest vorläufig juristisch entschieden. "Ich bin enttäuscht", kommentierte Button das Urteil: "Das ist nicht das, was ich wollte. Aber ich fahre für BAR." Möglicherweise könne er 2006 zu Williams-BMW wechseln. Teamchef Frank Williams sagte zu der für ihn negativen Entscheidung: "Wir akzeptieren das Urteil und unternehmen keine weiteren rechtlichen Schritte."

David Richards begrüßte dagegen das Votum der unabhängigen, von den Teams eingerichteten Schiedsstelle: "Ich kann erfreut mitteilen, dass wir die offizielle Bestätigung erhalten haben, dass das CRB zu unseren Gunsten entschieden hat", erklärte der BAR-Teamchef.

Ob Button 2005 tatsächlich für sein bisheriges Team fährt, scheint aber trotz der Entscheidung offen. Der hinter dem Ferrari-Duo Michael Schumacher und Rubens Barrichello vor dem Saisonfinale in Sao Paulo auf dem dritten Platz der Fahrerwertung liegende Aufsteiger des Jahres wollte den Rennstall aus verschiedenen Gründen unbedingt verlassen. Möglicherweise kauft ihn Williams für eine Ablösesumme aus seinem weiterhin gültigen Vertrag heraus.

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