Schiedsrichter-Chef bestreitet Korruptions-Vorwürfe
"Uneingeschränktes Vertrauen"

Die Schiedsrichter wehren sich bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südkorea und Japan gegen den Vorwurf der Korruption. "Ich habe uneingeschränktes Vertrauen in die Schiedsrichter und ihre Assistenten und ich glaube fest an ihre Integrität", erklärte der Vorsitzende der FIFA-Schiedsrichterkommission Erzik.

dpa YOKOHAMA. Die Schiedsrichter wehren sich bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südkorea und Japan gegen den Vorwurf der Korruption. "Als Vorsitzender der FIFA-Schiedsrichterkommission sage ich hier unmissverständlich, dass solche Beschuldigungen, Anklagen und Anspielungen völlig unbegründet sind", erklärte Senes Erzik (Türkei) in einer vom Fußball-Weltverband FIFA verbreiteten Stellungnahme. "Ich habe uneingeschränktes Vertrauen in die Schiedsrichter und ihre Assistenten - auch jene, die bereits abgereist sind - und ich glaube fest an ihre Integrität", fügte Erzik hinzu.

Die Kritik an den Schiedsrichtern hatte nach dem Viertelfinal-Sieg von Gastgeber Südkorea über Spanien massiv zugenommen, weil den Spaniern unter anderem in der Nachspielzeit ein reguläres Tor aberkannt wurde. Zuvor hatten sich bereits die Italiener beim Achtelfinal-Aus gegen Südkorea vom Schiedsrichter benachteiligt gefühlt, weil Stürmer Francesco Totti ungerechtfertigt wegen einer angeblichen Schwalbe vom Platz gestellt wurde. Trotzdem sprach Erzik von einem "hohen Niveau" der Referees: "Die Schiedsrichter-Kommission ist insgesamt zufrieden."

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