Schießen
Dreistellungskampf-Finale ohne Deutsche, Qui siegt

Das Finale beim Dreistellungskampf fand ohne deutsche Beteiligung statt. Maik Eckhardt schrammte knapp am Endkampf in der "Königsdisziplin" der olympischen Schießwettbewerbe vorbei. Die Goldmedaille ging an den Chinesen Jian Qiu.

Der Chinese Jian Qiu hat die "Königsdisziplin" der olympischen Schießwettbewerbe gewonnen. Im Dreistellungskampf setzte sich der 33-Jährige mit 1 272,5 Punkten und einem Vorsprung von nur einem Zehntelpunkt vor dem Ukrainer Juri Suchorukow durch. Bronze ging mit 1 271,7 Zählern an den Slowenen Rajmond Debevec. Zum tragischen Verlierer wurde Kniend-Olympiasieger Matthew Emmons aus den USA, der das sichere Gold mit einer 4,4 im letzten Schuss vergab und als Vierter ohne Medaille blieb.

Die beiden deutschen Teilnehmer hatten den Sprung ins Finale der besten Acht verpasst. Maik Eckhardt aus Dortmund fehlte mit 1 169 Ringen als Zehnter nur ein Ring. Michael Winter aus Kirchseeon landete mit 1 166 Ringen auf dem 17. Rang.

Damit nehmen die deutschen Schützen vier Olympiamedaillen mit nach Hause. Der dreimalige Olympiasieger Ralf Schumann (Stockheim/Schnellfeuerpistole) gewann Silber, Bronze holten Christian Reitz (Kriftel/Schnellfeuerpistole), Munkhbayar Dorjsuren (Schweinfurt/Sportpistole) und Christine Brinker (Ibbenbüren/Skeet). Vor vier Jahren in Athen hatte es bei Olympia zweimal Gold und einmal Silber für das deutsche Schützenteam gegeben.

© SID

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