Schießereien nach Tempelüberfall in Indien beendet
Kaschmir: Zahl der Toten nach Anschlag steigt auf 15

Nach dem Terroranschlag auf einen Hindu-Tempel im indischen Teil Kaschmirs mit 15 Toten sind die Schießereien zwischen Tätern und Armee am Montagmorgen zu Ende gegangen. Alle drei Moslemextremisten wurden getötet.

HB/dpa NEU DELHI. Sie hatten am Sonntagabend den Raghunath-Tempel in Jammu im Süden des indischen Bundesstaats Jammu und Kaschmir überfallen, mehrere Bomben gezündet und um sich geschossen. Dabei kamen 11 Betende und ein Polizist ums Leben. Das berichtete der indische Fernsehsender Star News.

Einer der Täter war bereits am Sonntag erschossen worden. Zwei Angreifer konnten sich in einem anderen Tempel und in einem Haus verstecken und lieferten sich bis zum Montag Gefechte mit den Sicherheitskräften. Der Raghunath-Tempel war bereits im März von Moslemextremisten überfallen worden. Damals kamen neun Menschen ums Leben. Der größte Hindu-Tempel Jammus galt deshalb als gefährdet. Trotzdem reichten die Sicherheitsmaßnahmen nicht aus, um den jüngsten Angriff zu verhindern.

Im indischen Teil Kaschmirs kämpfen mehrere Moslemmilizen für den Anschluss der Region an Pakistan. Dabei kamen seit 1989 bis zu 70 000 Menschen ums Leben. Indien beschuldigt Pakistan, die Rebellen zu unterstützen.

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