Schiff schmuggelte irakisches Erdöl
Tanker nach Aufbringung durch USA gesunken

Bei dem mutmaßlichen Unfall ist mindestens ein irakischer Matrose ums Leben gekommen, zwei Amerikaner werden vermisst.

dpa WASHINGTON. Ein Tanker, der nach US-Angaben irakisches Öl geschmuggelt hat, ist im Persischen Golf gesunken. Er war zuvor von einem amerikanischen Marineschiff aufgebracht worden. Mindestens ein irakischer Matrose sei ums Leben gekommen, zwei Amerikaner würden vermisst, sagte eine Sprecherin des US-Verteidigungsministeriums am Sonntag im Fernsehen. Vermutlich sei das Schiff überladen gewesen, hieß es.

Die "USS Peterson" habe das unter der Flagge der Vereinten Arabischen Emirate fahrende Schiff kontrolliert, weil der Verdacht bestand, dass es das Embargo brach und irakisches Öl transportierte, berichtete der Nachrichtensender CNN. Acht Amerikaner seien auf das Schiff gegangen und hätten dort 1700 Tonnen irakisches Öl entdeckt.

Drei US-Schiffe waren am Unglücksort und suchten nach den Vermissten. Sechs Matrosen des Tankers konnten aus dem Wasser gerettet werden, hieß es weiter. Der Vorfall habe sich am frühen Sonntagmorgen ereignet. US-Sicherheitsberaterin Condoleeza Rice betonte, alles deute auf einen Unfall hin.

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