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Schiffbruch bei 25. Flensburger Rum-Regatta

Flensburg (dpa) - Böen bis Windstärke zehn haben den Teilnehmern der 25. Internationalen Flensburger Rum-Regatta schwer zu schaffen gemacht. Drei der 141 historischen Segler erlitten am Sonnabend einen Schiffbruch.

Der 50 Jahre alte Krabbenfischer «Crangon» von der Elbe sank komplett. Die drei Mann Besatzung wurden unverletzt geborgen, sagte der Vorsitzende des organisierenden Museumshafenvereins Felsburg e.V., Rainer Prüß. Verletzt wurde hingegen ein Crewmitglied des ehemaligen Finkenwerder Seefisch-Ewers «Maria af von Hoff» aus Kappeln/Schlei, als der Klüverbaum brach. Ein Traditionssegler wurde durch eine Böe mit Windstärke neun stark beschädigt.

Der Begriff «Rum-Regatta» erinnert an Flensburgs Westindien-Segler im 18./19. Jahrhundert. Die damals unter dänisch-königlicher Flagge fahrenden Schiffe holten den aus Zuckerrohr gebrannten Roh-Rum auf den karibischen St. Croix, St. Thomas und St. Jan ab. Dieser wurde in Flensburg auf Trinkstärke gebracht.

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