Schiffsbau
Howaldtswerke bauen 250 Arbeitsplätze ab

Die Howaldtswerke Werft-Deutsche AG wird angesichts geringer Aussichten für Neuaufträge im Handelsschiffbau in diesem Bereich Personal abbauen.

Reuters KIEL. Zur Zeit bemüht sich die Howaldtswerke Werft-Deutsche AG (HDW), die Zahl der von der Entlassung betroffenen Mitarbeiter so weit wie möglich unter 250 abzusenken. Diese Mitarbeiter würden zunächst in eine Qualifizierungsgesellschaft überwechseln, teilte HDW mit.

HDW sehe sich zu dem Personalabbau gezwungen, da der internationale Wettbewerb im Handelsschiffbau nach wie vor zu Lasten der europäischen Werften durch das Preisdumping Koreas verzerrt sei, hieß es. Damit seien die Aussichten für die deutschen Werften, neue Aufträge zu bekommen, gering. Davon sei auch HDW betroffen.

An der Kieler Werft hält der US-Finanzinvestor One Equity Partners 75 Prozent. Anfang März hatten die vorherigen Betreiber Babcock Borsig und Preussag ihre HDW-Anteile an One Equity verkauft.

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