Schiffshavarie
Ölpest vor neuseeländischer Küste befürchtet

Nach der Havarie eines Frachtschiffs droht der Südküste Neuseelands eine Ölpest. Es bestehe die Sorge, dass aus der in Hongkong registrierten "Tai Ping" 350 Tonnen schweren Dieselöls austreten könnten, teilten die neuseeländischen Schifffahrtsbehörden am Dienstag mit.

dpa WELLINGTON. Der mit mehr als 9 000 Tonnen Düngemitteln beladene Frachter sei am Morgen in einer dichten Nebelbank nahe dem Hafen der Stadt Bluff auf Felsen aufgelaufen. Sollte der Treibstoff austreten, stehe man vor "sehr ernsten Problemen", sagte der Chef der Behörde für Schifffahrtssicherheit, Russell Kilvington, dem Rundfunksender Radio New Zealand. Das Dieselöl würde sich nur sehr schwer eindämmen lassen.

Die Treibstofftanks seien allerdings soweit unbeschädigt. Nur zwei Wasser-Ballasttanks seien bei dem Unfall aufgerissen worden. Zunächst wollten Spezialisten von Mittwoch an versuchen, einen Teil der Ladung zu löschen. Dann könnte das Schiff mit der nächsten Flut möglicherweise wieder freikommen, hieß es weiter.

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