Schill-Haartest ohne Hinweis auf Kokain

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Schill-Haartest ohne Hinweis auf Kokain

Die Haaranalyse bei Hamburger Innensenator Ronald Schill ist negativ ausgefallen. Es gebe keine Hinweise auf einen Kokain-Konsum Schills, verlautete am Montag aus Rathauskreisen in der Hansestadt.

afp HAMBURG. Um den gegen ihn erhobenen Kokain-Verdacht zu entkräften, hatte Schill vor einer Woche eine Haarprobe am Rechtsmedizinischen Institut in München abgegeben. Schill wollte das Ergebnis der Haaranalyse noch am Montagnachmittag offiziell bekannt geben.

Der rechtspopulistische Politiker hatte sich zu der Haarprobe veranlasst gesehen, nachdem in dem ARD-Fernsehmagazin "Panorama" ein anonymer Zeuge erklärt hatte, Schill habe am 23. September nach seinem Wahlsieg bei der Hamburger Bürgerschaftswahl weißes Pulver auf sein Zahnfleisch gerieben. Sicherheitsbeamte des Landeskriminalamts, die sich nach eigenen Angaben pausenlos an der Seite von Schill aufgehalten hatten, widersprachen dem Zeugen allerdings. Schill selbst hatte die Vorwürfe vehement zurückgewiesen. Wegen der gegen ihn gerichteten Kokain-Vorwürfe hatte Schill Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet.

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