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Schill-Partei dementiert innerparteiliche Querelen

Die Schill-Partei hat Berichte über innerparteiliche Querelen mit dem Koordinator der Partei für Sachsen-Anhalt zurückgewiesen. Derartige Gerüchte könne sie "nicht bestätigen", sagte Parteisprecherin Karina Weber am Mittwoch auf ddp-Anfrage. Wie die Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit" vorab berichtete, gibt es bei der Partei Rechtsstaatlicher Offensive Ärger beim Aufbau neuer Landesverbände.

ddp HAMBURG. Anlass sei die Ernennung des Hamburger Unternehmers Ulrich Marseille zum offiziellen Koordinator für den Aufbau der Schill-Partei in Sachsen-Anhalt.

Demnach stößt Marseille unter den neuen Mitgliedern der Partei in Sachsen-Anhalt auf große Vorbehalte. Weber betonte indes, bei der Personalentscheidung am Montag seien alle Beteiligten, darunter auch Vertreter aus Sachsen-Anhalt, einverstanden gewesen. Sie fügte hinzu, mit der Übernahme der Koordinatorfunktion sei Marseille "nicht automatisch Spitzenkandidat" der Partei in dem ostdeutschen Bundesland.

Der 46-jährige Unternehmer aus Hamburg ist Gründer und Mehrheitsaktionär der Marseille-Kliniken, einer Aktiengesellschaft mit 340 Millionen Mark Jahresumsatz, die in Deutschland Pflegeheime und Reha-Kliniken mit insgesamt 6000 Betten betreibt. In den ostdeutschen Bundesländern war Marseille in der Vergangenheit wiederholt durch spektakuläre Prozesse in die Schlagzeilen geraten.

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